Sanierung mit UV-Liner

Das Produkt


Licht­aushärtender Schlauch­liner

 

Es handelt sich um einen mehrlagigen, korrosions- und chemikalienbeständigen GFK-Liner, der mit einer Außen­folie und Innenfolie versehen ist. Der Liner ist in Wand­dicken von 3,0 bis 15,6 mm lieferbar. Als Reaktions­harze werden UP-Harze nach DIN 18 820 mit Form­eigen­schaften nach DIN 16 946-2 verwendet. Dieses wird mit UV-Initiatoren versetzt.

 

Alle Werkstoffe, sowie der Installations­prozess unterliegen der Eigen- und Fremdüberwachung im Rahmen eines Qualitäts­sicherungsplans.

 

Das Einsatzgebiet


Das Ver­fahren lässt sich bei defekten Kanal­rohrsystemen in praktisch allen gängigen Leitungs­querschnitten in einem Nenn­weiten­bereich von DN 150 bis DN 1200 und Eikreisprofilen von 200/300 bis 900/1350 einsetzen. Es ist dabei egal, ob der Kanal rund, eckig oder eiförmig ist.

 

Der Einbau


Nach dem Einbau einer Gleitfolie und der Montage der Packer an den Linerenden wird der werkseitig mit einem Harz getränkte Schlauchliner mit einer Seil­winde in die zu sanierende Haltung einge­zogen und dann mit Druck­luft aufgestellt.

 

Die anschließende Aus­härtung mit UV-Licht wird mit einer TV-Kamera an der Lichtquelle komplett überwacht. Wenn der Liner abgekühlt ist, öffnet ein Fräsroboter vorhandene Anschluss­leitungen.

Nach der Dichtheits­prüfung kann der Leitungs­abschnitt in der Regel noch am gleichen Arbeits­tag wieder in Betrieb genommen werden. Das Ergebnis ist eine form­schlüssig anliegende, dichte Rohr­auskleidung.

Die Vorteile

 

  • Aufgrabungen entfallen sowie die Behinderungen der Anwohner, Fußgänger und Straßenverkehrs halten sich in Grenzen     
  • schnelle Bauab­wicklung
  • hohe Flexibilität bei Profilen und Nenn­weiten
  • hohe Resistenz gegen chemische und mechanische Belastungen
  • lange Lebens­dauer und hervorragende hydraulische Eigen­schaften